Archiv für die Kategorie „Filme“

Inglourious Basterds (2009)

Samstag, 22. August 2009

Inglourious Basterds (2009).

Wir waren gerade im Kino…

Was ein Film!!!
Es gab am Ende sogar Applaus – und das absolut verdient!

Léon der Profi (Blu Ray)

Dienstag, 23. Juni 2009

Ich habe mir gestern endlich mal wieder “Léon der Profi” angeschaut.
Den Film habe ich damals im Kino (ich glaube sogar 2x) und natürlich diverse Male im TV oder auf DVD.
Das letzte Mal ist aber schon einige Zeit her und gestern war ich in der richtigen Laune dazu,
Luc Bessons ältere Filme (Im Rausch der Tiefe, Nikita, Subway Léon) gehören zu meinen Lieblingsfilmen, ich mag seinen Erzählstil in Kombination mit Eric Serras toller Filmusik und den sehr passend besetzten Schauspielern.
Jean Reno, eh einer meiner Favoriten, spielt in allen diesen Filmen mit, mal nur eine Mini-Rolle wie in Nikita oder Subway, mal eine der Hauptrollen.

Hatte den Film vor einiger Zeit mal günstig bei Mediamarkt als Blu Ray in einer schicken Steelbox mitgenommen und gestern erst einmal die Folie abgemacht… ;)

Léon

Ich hatte nun die Wahl zwischen der Kinoversion und dem Director’s Cut.
Letzteren habe ich vor Jahren gesehen und fand ihn nicht so toll.
Hat irgendwie den Film in die Länge gezogen.
Habe mich dann gestern doch dafür entschieden…und es war eine gute Entscheidung.

Die Story dürfte ja soweit bekannt sein:
Korrupte Drogencops löschen eine Familie aus, übersehen aber eine Tochter welche gerade im Supermarkt war.
Die Tochter klingelt an der Tür eines Nachbarn mit dem sie sich ab und an im Flur unterhalten hat.
Dieser Nachbar ist Léon, ein einsam lebender, stiller Zeitgenossen – welcher sich den Lebensunterhalt als Profikiller, er nennt es “Cleaner”, verdient.
Widerstrebend öffnet Lón die Tür und Mathilda tritt nicht nur in seine Wohnung sondern gleich in sein darauf nicht vorbereitetes Leben.
Mathilda ist für ihr Alter (~12 Jahre) verdammt abgebrüht und sinnt auf Rache.
Sie manipuliert Léon so lange bis er zustimmt sie aufzunehmen und auszubilden.

Im DC wird die Beziehung zwischen Léon und Mathilda sehr viel genauer als in der Kinofassung betrachtet.
Das zarte Aufkeimen von Gefühlen, das Streuben von Léon überhaupt irgendwelche Gefühle zuzulassen und Phasen voller unbeschwerter Komik werden von Luc Besson spannend erzählt und von Jean Reno und Nathalie Portman (in ihrer ersten Rolle!) glänzend dargestellt.

Die Geschichte spitzt sich immer weiter zu und die beiden Hauptdarsteller laufen den Drogencops, welche von einem bravourös spielendem Gary Oldman angeführt werden, wieder über den Weg.

So kommt es am Ende natürlich zu einem Showdown, klasse inzeniert und Léons Talente gut darstellend.
Aber sehr europäisch…ein einem amerikanischen Actionfilm hätte das so nie funktioniert.
Danke dafür! :)

Besonders möchte ich hier auch die Extras erwähnen, welche ich mir noch komplett angesehen habe.
Es ist sehr schön zu sehen wie Jean Reno und Nathalie Portman von dem Film, der für beide ein Wendepunkt war, schwärmen, die Crew sich an einige Anekdoten erinnert und das Thema der besondern Beziehung zwischen der frühreifen Göre und dem emotional und geistig eher beschränkten Killers betrachtet wird.
Schade nur dass Luc Besson sich nicht äußert.

Fazit:
Unbedingt mal wieder in Ruhe anschauen und genießen.

Das ist Sparta! (300)

Mittwoch, 1. April 2009

hach ja…meine erste Blu Ray…
Ausgepackt, in die PS3 eingelegt…Film fing an und stoppte nach 2 Minuten.
Nanü?
Film raus, Film rein…nichts passiert.
Blu Ray raus, DVD rein…nada!
DVD raus, Game rein…nüscht!
AAAARGL! Laufwerk im Eimer!
Toll…die erste PS3 hatte auch einen Schaden (Videoausgang kaputt)…aber Dank des echt guten Services habe ich auch die 2. PS3 innerhalb von ca. 1 Woche getauscht bekommen.
Und alles Porto frei.

Das ist nun aber schon eine ganze Weile her und seit dem läuft die PS3 wunderbar und hat schon zig Blu Rays und DVDs klaglos abgespielt. :)

Aber darum geht’s hier ja nicht…

Gestern habe ich dann noch einmal “300″ eingelegt.
Nein, nicht als Laufwerkstest, sondern weil ich Lust auf gute Action und durchgeknallte Helden hatte…

Davon bietet “300″ mehr als genug…
Die Story an sich ist mehr oder weniger locker an die historische Figur der Leonidas angelehnt und basiert zu dem auf dem Comic von Frank Miller.

Detaillierte Infos zu dem Film findet man in WiKi.

300

Der Film ist optisch stark mit CGI-Effekten verfremdet worden, so hat jeder…aber auch jeder Spartaner einen 1a-Waschbrettbauch und ist ja sowas von durchtrainiert…wow.
Ich habe gestern auch mal einen Blick auf meine Hantel geworfen, die in Griffnähe liegt…aber nun ja…das war’s dann auch schon.
Aber ich bin ja auch kein Spartaner. :D
Der persische König/Kaiser/Gott hat auch eine intensive Überarbeitung erfahren, ist er doch deutlich größer als der Rest der Menschen…
In seinem Heer tummeln sich auch ein paar merkwürdige Gestalten…aber passt schon.

Ansonsten ist der Film eher in Sepiatönen gehalten.
Die Bildqualität ist super, man erkennt sehr viele Details bei Großaufnahmen der Gesichter, etc.
Aktustisch geht’s auch in Ordnung…Effekte sind klar auszumachen und die Musik ist hat weniger mit griechischer Folkore als mit Rockmusik zu tun.

Inhaltlich ist die Story soweit bekannt, siehe oben.
Der Film macht einfach Spaß…Gerald Butler als Leonidas erscheint durchweg (größen)wahnsinnig…macht er auch gleich zu Beginn klar…” Das ist Sparta!”
Mimik und Gestik sind schon sehr ausdruckstark, aber es passt irgendwie.
Klar…die Spartiaten sind schon eine echte Heldentruppe mit markigen Sprüchen auf den Lippen und je mehr Feinde ihnen entgegen stehen und je aussichtsloser die Situation, desto besser ist die Laune.
“Außerdem ist das alles kein Grund für schlechtes Benehmen”…Recht hat er, der Leonidas. :)

Ich mag an dem Film den beißenden Humor, die “großen Helden” und die Optik.
Kann man sich immer wieder einmal ansehen!

Speed Racer

Montag, 30. März 2009

Knallbunt!
Kitschig!
Fernab jeder Realität!
Klischeebehaftet ohne Ende!
Ultra schnelle Rennszenen mit irrsinnigen Schnitten!
Was soll das!?

Nun…das ist die Interpretation einer japanischen Anime-Rennserie durch die Wachowski-Brüder, auf deren Konto auch die Matrix-Triologie und V wie Vendetta gehen.

Speed Racer

Ja nuuuun…und wie ist es?
Anschaubar, definitiv!
Klar…es ist bunt, kitschig, etc. – siehe oben.
Aber die Story an sich ist ok und die guten (nicht deutschen!) Darsteller reißen es irgendwie raus.

Wieso “nicht deutschen” Schauspieler?
Der Film wurde in Berlin gedreht und es spielen ein paar deutsche Schauspieler (Benno Führmann, Cosma Shiva Hagen, etc.) mit, aber die finde ich eher “anstrengend”.
Ja, der Film nimmt sich nicht ernst und die Charaktere sind alle grotesk überzeichnet…das soll ja auch so sein.
Wie es richtig gemacht wird zeigen John Goodmann und Susan Sarandon. :)
Ähnlich großartig überzeichnet hat man John Goodmann das letzte Mal als “Fred Feuerstein” gesehen.

Fazit:
Popcorn-Kino in Reinkultur!
Nicht groß nachdenken, sich von den Farben und schnellen Autos nicht kirre machen lassen und die kleinen und großen Irren genießen.

Übrigens gibt es den Film bei amazon.de gerade sehr günstig als DVD…1-5€ (ohne Versand) – damit kann man kaum etwas falsch machen.

Max Payne

Montag, 30. März 2009

Max Payne, bzw. Max Payne 2 ist eines der wenigen Computerspiele, welches ich mit Begeisterung durchgespielt habe.
Coole Story, sehr coole Aufmachung (hat was von einem Film Noir) und nette technische Spielereien, z.B. die für das Spiel entwickelte “Bullet Time”.

Nun wurde das Spiel also verfilmt, genauer gesagt der erste Teil.
Man kann also davon ausgehen, dass es einen 2. Teil gibt…hoffe ich zumindest. :)

Max Payne 2

Die imdb-Kritiken sind so lala, aber mir als altem Max Payne – Fan hat’s gefallen.
Der Film bietet eine coole Optik mit starken Anleihen bei Sin City.
Die “Bullet Time” findet auch Platz im Film, ein wenig erinnert es an Matrix…ebenso wie eine Schießerei in einem Büro.

Akustisch macht’s auch einiges her, die hinteren Boxen haben ordentlich zu tun.

Es ist natürlich kein episches Drama oder ein Erzählfilm, sondern ein “harter” (nun ja…wieso der ab 18 ist – keine Ahnung) Actionfilm im Film Noir Stil mit einem harten Hund als “ich will Rache und lege sie alle um”-Helden, schönen Frauen (als schmückendes Beiwerk, Opfer und Komplizinnen), alten Freunden, Bösewichten und reichlich Kanonenfutter, die dem Helden vor die Flinte laufen.

Das Making-Of ist merkwürdig…entweder sieht man Mark Wahlberg und seine Homies (wir kennen uns alle aus unserem Kiez, äh Block in Boston und Markie Mark hat uns den richtigen Weg gezeigt)…oder den ewig fluchenden “hoch wie breit”, wirren, “mehr Haare als sonst was” Regisseur.
Wirkt ein wenig wie Peter Jackson (zu seinen bärtigsten Zeiten) auf Speed.

John Moore heißt der Gute… ;)

Fazit:
Mir hat’s gefallen und ich werde mir den Film wohl noch einmal (oder öfter) ansehen.
Vielleicht vor/nach Sin City…*grübel*…gute Idee, eigentlich.

Wall-E

Freitag, 6. Februar 2009

wall-e

Gestern kam Wall-E auf DVD/Blu Ray raus.

Wir haben uns den Film dann gestern gleich angesehen.
Und was soll ich sagen…wieder ein richtig guter Film von Pixar!!!

Tolle Story, ein äußerst knuddeliger (O-Ton Cardi) Hauptdarsteller der, wie ja auch nie bestritten, stark an “Nummer 5″ erinnert.

nummer5

Eine gewisse Ähnlichkeit ist da nicht zu verleugnen.

Wahnsinnig viel gesprochen wird nicht in dem Film, Menschen spielen auch keine so große, aber dennoch gewichtige, Rolle.

Es ist schön anzusehen wie Wall-E die Erde aufräumt, allerlei Kurioses entdeckt und abends eine olle Liebesschnulze auf einem allseits bekannten “Video-Player” anschaut…schickes Product Placement. ;)

Eines Tages tritt eine Forschungssonde/höchst moderner, weiblicher Roboter in sein Leben und es ist um Wall-E geschehen.
Wenn die ersten vorsichtigen Annährungsversuche Wall-E’s auch eher in “wüste Ballereien” ausarten…die Herzensdame hat einen etwas nervösen Abzugsfinger.

Irgendwann landen die beiden “Blechbüchsen” auf der Axiom und treffen erstmals auf Menschen…gruselige Vorstellung wenn die Zukunft so aussehen sollte…
Und siehe da…es gibt hier böse Kräfte, die Eva’s Aufgabe sabotieren wollen und dann doch einige nicht ganz so träge Menschen.

Der Autopilot erinnerte mich stark an HAL 9000, zumindest was das rote Auge angeht:
hal9000

Alles in allem macht der Film richtig Spaß.
Man kann ihn wohl auch mit verschiedenen Audiokommentaren anschauen, das mache ich die Tage mal.
Es sind noch ein paar Kurzfilme in den Extras…auch wieder weltklasse!
Sehr zum empfehlen Presto.

Technisch rockt der Film auch…viel Dampf auf allen Kanälen, Subwoofer hat zu tun und das Bild ist super.
So macht Filme schauen Spaß!

Jumper

Dienstag, 3. Februar 2009

Neulich bei Real…”Jumper” auf DVD für ‘nen 10er…sogar als “Steelbook”.
Jumper
Na gut, nehmen wir mal mit.

Heute Abend reingeworfen und angeschaut.
Erstes Fazit:
Hayden Christensen war schon in Star Wars nicht besonders gut…hier konnte er auch nicht wirklich überzeugen.

Die Story des Films ist schnell erzählt:
Komischer Kauz findet im Alter von 15 oder so heraus, dass er sich “an Orte teleportieren kann”…tolle Sache.
Erst einmal von zuhause abhauen, in eine große Stadt ziehen und sich mit dem einen oder anderen Besuch in der einen oder anderen Bank ein Startkapital erarbeiten.
Dann, ganz Mann von Welt, abends eine Blondine in London abschleppen, morgens auf den Fidschi-Inseln surfen und nach dem Frühsport auf der Sphinx frühstücken…

Typisch Halbstarker eben…

So weit, so gut…aber so einfach ist es dann doch nicht.
Welch Überraschung (*hüstel*), es gibt “Gegenspieler” – angeführt von Samuel L. Jackson in einer selten albernen Rolle/Aufmachung (toll gepudertes Haar, sind wir hier ein wenig zu Zeiten des Sonnengottes hängengeblieben?)…und sie nennen sich auch noch “Paladine”…schon klar… ;)

Ich frage mich ja allen Ernstes wieso der gute Herr Jackson sich immer wieder für solch einen Schund hergibt.
Siehe auch Unbreakable.

Alles in allem kann man sich den Film 1x ansehen – ich bin froh, dass ich nur ‘nen 10er dafür ausgegeben habe…

Rom (Serie)

Montag, 2. Februar 2009

Im Moment schauen wir (meine Freundin und ich) gerade die erste Staffel der Serie Rom.

Rom - 1. Staffel

Rom - 2. Staffel

Macht richtig Laune, gute Schauspieler, etc. – also typisch gute HBO-Serie.

Update:
Mittlerweile haben wir beide Staffeln komplett gesehen und vermissen die Römer irgendwie.
Die Story konnte über zwei Staffeln hinweg begeistern, es gab viele Wendungen, Intrigen, Gewinner und Verlierer, etc.

Besonders an’s Herz sind uns zwei normale Soldaten:
Lucius Vorenus – ein pflichtbewusster, loyaler Soldat Cäsars.
Wird durch private Tragödien “aus der Bahn” geworfen und agiert in der ihm zugewiesenen Position (durch Marc Anton) zunehmend rücksichtslos und brutal

Titus Pullo – Soldat unter dem Kommando von Lucius Vorenus und mit der Zeit sein bester Freund.
Anfangs ein tumber Säufer und Schläger zeigt er immer mehr Herz, steht bedingungslos zu seinem Freund und hilft ihm immer wieder in schwierigen Phasen. Vermutlich größter Sympathieträger in der Serie.

Alle Rollen wurden durchweg klasse besetzt, die Kostüme, Frisuren der römischen Frauen und die Kulissen sind mit viel Liebe zum Detail und viel Aufwand in Szene gesetzt worden.

Ähnlich wie bei Gladiator gibt es immer wieder recht brutale Szenen…so ein Schwertkampf ist nun einmal blutig…
Ebenso auffällig und mitunter heftig sind einige Liebesszenen…die Römer trieben es echt wild. ;)
Man sollte die Serie vermutlich nicht zum Geschichtsunterricht in der Unterstufe heranziehen…

Alles in allem kann ich die Serie nur empfehlen!