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Inglourious Basterds (2009)

Samstag, 22. August 2009

Inglourious Basterds (2009).

Wir waren gerade im Kino…

Was ein Film!!!
Es gab am Ende sogar Applaus – und das absolut verdient!

Léon der Profi (Blu Ray)

Dienstag, 23. Juni 2009

Ich habe mir gestern endlich mal wieder “Léon der Profi” angeschaut.
Den Film habe ich damals im Kino (ich glaube sogar 2x) und natürlich diverse Male im TV oder auf DVD.
Das letzte Mal ist aber schon einige Zeit her und gestern war ich in der richtigen Laune dazu,
Luc Bessons ältere Filme (Im Rausch der Tiefe, Nikita, Subway Léon) gehören zu meinen Lieblingsfilmen, ich mag seinen Erzählstil in Kombination mit Eric Serras toller Filmusik und den sehr passend besetzten Schauspielern.
Jean Reno, eh einer meiner Favoriten, spielt in allen diesen Filmen mit, mal nur eine Mini-Rolle wie in Nikita oder Subway, mal eine der Hauptrollen.

Hatte den Film vor einiger Zeit mal günstig bei Mediamarkt als Blu Ray in einer schicken Steelbox mitgenommen und gestern erst einmal die Folie abgemacht… ;)

Léon

Ich hatte nun die Wahl zwischen der Kinoversion und dem Director’s Cut.
Letzteren habe ich vor Jahren gesehen und fand ihn nicht so toll.
Hat irgendwie den Film in die Länge gezogen.
Habe mich dann gestern doch dafür entschieden…und es war eine gute Entscheidung.

Die Story dürfte ja soweit bekannt sein:
Korrupte Drogencops löschen eine Familie aus, übersehen aber eine Tochter welche gerade im Supermarkt war.
Die Tochter klingelt an der Tür eines Nachbarn mit dem sie sich ab und an im Flur unterhalten hat.
Dieser Nachbar ist Léon, ein einsam lebender, stiller Zeitgenossen – welcher sich den Lebensunterhalt als Profikiller, er nennt es “Cleaner”, verdient.
Widerstrebend öffnet Lón die Tür und Mathilda tritt nicht nur in seine Wohnung sondern gleich in sein darauf nicht vorbereitetes Leben.
Mathilda ist für ihr Alter (~12 Jahre) verdammt abgebrüht und sinnt auf Rache.
Sie manipuliert Léon so lange bis er zustimmt sie aufzunehmen und auszubilden.

Im DC wird die Beziehung zwischen Léon und Mathilda sehr viel genauer als in der Kinofassung betrachtet.
Das zarte Aufkeimen von Gefühlen, das Streuben von Léon überhaupt irgendwelche Gefühle zuzulassen und Phasen voller unbeschwerter Komik werden von Luc Besson spannend erzählt und von Jean Reno und Nathalie Portman (in ihrer ersten Rolle!) glänzend dargestellt.

Die Geschichte spitzt sich immer weiter zu und die beiden Hauptdarsteller laufen den Drogencops, welche von einem bravourös spielendem Gary Oldman angeführt werden, wieder über den Weg.

So kommt es am Ende natürlich zu einem Showdown, klasse inzeniert und Léons Talente gut darstellend.
Aber sehr europäisch…ein einem amerikanischen Actionfilm hätte das so nie funktioniert.
Danke dafür! :)

Besonders möchte ich hier auch die Extras erwähnen, welche ich mir noch komplett angesehen habe.
Es ist sehr schön zu sehen wie Jean Reno und Nathalie Portman von dem Film, der für beide ein Wendepunkt war, schwärmen, die Crew sich an einige Anekdoten erinnert und das Thema der besondern Beziehung zwischen der frühreifen Göre und dem emotional und geistig eher beschränkten Killers betrachtet wird.
Schade nur dass Luc Besson sich nicht äußert.

Fazit:
Unbedingt mal wieder in Ruhe anschauen und genießen.

Selig – Und Endlich Unendlich

Dienstag, 28. April 2009

Gerade läuft Selig – Knockin’ on Heaven’s Door – Last.fm.

Selig…die “Helden” meiner Zivi/Studiumszeit.
Damals 2x live gesehen, hoch und runter gehört…

Und nun sind sie dieses Jahr wieder aufgetaucht.
Muss mir die neue Platte (nebst den alten…die hatte ich noch auf Kassette!) mal unbedingt holen.

Ich habe die neue CD nun seit einigen Tagen und sie schon ein paar Mal durchgehört.

Die CD steht meiner Meinung nach ganz in der Tradition der alten CDs (welche ich mir eben günstig bei Amazon bestellt habe…)!
Die Musik rockt noch immer, Jan P. kommt mit seiner Stimme immer noch dreckig, zerbrechlich, sanft und “rockt wie Sau” rüber…passt also.
Die Texte machen auch richtig Spaß…zumindest kann ich diese nachvollziehen und sie transportieren für mich ein bestimmtes “Lebensgefühl”.

Daher meine Empfehlung: kaufen, anhören und in alten Zeiten schwelgen…hach waren wir damals jung!

The Gossip – Listen Up! – Last.fm

Dienstag, 28. April 2009

The Gossip – Listen Up! – Last.fm.

Lief gerade bei last.fm.
Schon eine witzige Truppe irgendwie.
Mucke macht Laune.

Terry Goodkind – Das Schwert der Wahrheit

Dienstag, 21. April 2009

[von www.teevogel.de übernommen]

Während ich auf die Folgebände von Tad Williams warten mußte, fing ich an etwas Neues zu lesen.

Terry Goodkinds bücher fesselten mich von Beginn an.
Endlich mal ein Buch ohne Zwergen, Elfen und Orks…
Drachen gibt es aber :o )
Und natürlich Magie, wenn auch nicht überall und auch nicht immer gewollt und geliebt…

Hauptfigur der Geschichte ist Richard, ein junger Mann aus Kernland, der bis dato ein beschauliches Leben als Waldläufer (nicht zu vergleichen mit Tolkiens Waldläufern!) führt.
Eines Tages trifft Richard eine junge Frau im Wald, welche von vier Männern verfolgt wird.
Richard versucht ihr zur flucht zu verhelfen, muss dann aber gegen die MÄnner kämpfen uund tötet zwei von ihnen.
Die anderen Männer werden von der Frau, Kahlan, auf eine für Richard unfaßbare Art getötet, mit Magie.
Kahlan “verzaubert” einen der Gegner, welcher zuerst den vierten Mann und dann sich selbst tötet.
Richard ist von Kahlan faziniert und bietet ihr Geleitschutz an.

Hier beginnt nun die Geschichte!
Richard stellt Kahlan seinem etwas wunderlichem Großvater Zedd vor, welcher zu ahnen scheint, wer die Frau ist.
Und in der Tat, Kahlan war auf der suche nach ihm, Zeddicus Zu’l Zorander, den Zauberer 1. Ordnung.
Richard, der eigentlich nur ein Waldläufer aus Kernland, einem Land ohne Magie&Wunder, wird von seinem Großvater zum Sucher ernannt.
Er erhält das Schwert der Wahrheit, zugleich furchtbare Waffe als auch Statussymbol der Macht des Suchers.

Richard, Zedd uund Kahlan machen sich als bald auf die Reise, denn es gilt die Welt zu retten und Lord Rahl am Ergreifen der Macht zu hindern.

Richard, Zedd und Kahlan sehen sich vielen Gefahren ausgesetzt, sie müssen von einander lernen und sich selbst kennenlernen.
Gerade Richard, der von Magie keine Ahnung hat und Magie aus tiefstem Herzen hasst muss viel lernen.

Bisher habe ich 12 (!!!) Bände gelesen und noch immer interessiert an der Story.
Jeweils vier Bände (im englischen Original zwei) ergeben eine abgeschlossene Geschichte, welche jedes Mal mit einem Hinweis auf die Fortsetzung endet.
Glaubt man gerade, dass Richard und Kahlan das Übel besiegt haben, dann wendet sich die Geschichte und es zeigt sich, dass die erzielte Lösung zwar das aktuelle Problem gelöst, aber leider ein neues, viel schlimmeres Unheil hervorgerufen hat!

Auf den ersten Blick erscheint diese Wiederholung vielleicht langweilig, aber Langeweile kam NIE beim Lesen auf!
Ich konnte die Bücher gar nicht schnell genug lesen…

Richard erlebt sehr viele Abenteuer und gerät oft in schier aussichtslose Situationen aus denen er erst nach sehr langer Zeit und immer mit Verlusten herauskommt.
Allerdings ist man sich als Leser nie sicher, ob Richard dies wirklich schafft.

Was ist nun so fazinierend an diesen Büchern?

Die Story ist immer spannend und macht Lust auf mehr.
Die Charaktere, besonders Richard und Kahlan, sind sehr sympatisch und man fiebert sehr schnell mit ihnen mit.
Teile der Geschichte sind starker Tobak und unterscheiden sich damit stark von den “guter Elf, böser Ork und 3 Zwerge retten die Welt”-Geschichten, die leider viel zu verbreitet sind in der Fantasy Welt.

So wird Richard z.B. von einer Mord-Sith gefangen und gefoltert.
Diese Passage ist recht lang und detailliert beschrieben, dabei geht der Autor sehr auf die innere Zerissenheit Richards ein.
Überhaupt spielt die Psyche der Charaktere und wie die Figuren immer wieder mit vernichtenden Meldungen umgehen müssen, eine große Rolle.

Ein anderes Mal wird Richard von einer Schwester des Lichts gefangen und in ihren Palast verschleppt.
Dort läuft die Zeit dank eines magischen Banns sehr viel langsamer, so dass alle Freunde Richards lange gestorben sein werden, wenn Richard nach seiner Ausbildung als Zauberer entlassen werden wird.
Allerdings entwickelt sich Richard mehr und mehr zu einer starken Persönlichkeit und findet sich partout nicht mit den Gegebenheiten ab.
Regeln, besonders magische Regeln liegen ihm nicht besonders und er geht lieber seinen, oft direkten und verletztenden Weg – ohne Rücksicht auf Verluste.
Er ist nur sich selbst und seiner Aufgabe als Sucher der Wahrheit verpflichtet, dem ordnet er alles unter.

Fazit:
Wer eine spannende Geschichte lesen und das Gefühl “ich kann jetzt nicht aufhören zu lesen!!!” verspüren möchte, der sollte unbedingt Das Schwert der Wahrheit lesen.

Ergänznung 21.04.2009:
Ich habe 2008 den kompletten Zyklus, also alle 17 Bände, recht schnell hinter einander weg gelesen und war immer noch von den bereits vor einigen Jahren gelesenen Bänden als auch von den für mich neuen Bänden faziniert.
Das erneute Lesen war eine interessante Sache, denn ich kannte die Geschichte ja bereits und konnte so ein wenig mehr auf die “Nebensächlichkeiten” achten.

Die letzten 5 Bände schweifen zum Teil schon erheblich von der Hauptgeschichte und den Hauptfiguren ab, aber das stört mich nicht wirklich.
Im Gegenteil…früher oder später wird der Bogen wieder zu Richard und seinen Lieben gespannt.

Daher immer noch absolut zu empfehlen wenn man Lust auf eine lange, aber nie langweilige Fantasy-Geschichte mit eigenem Stil (kein HdR-Klon, etc.) und sehr eigenen Charakteren hat.
Lesen!!!

Tad Williams – Otherland

Dienstag, 21. April 2009

[von www.teevogel.de übernommen]

Auf Tad Williams bin ich das erste Mal gekommen, als mir ein Buchhändler “Der Drachenbeinthron” empfohlen hat.
Beim Drachenbeinthron handelt sich um die übliche “Hoppla, jetzt bin ich Held und muß die Welt retten” Geschichte, in welcher Zwergen und ähnliche “Bekannte” nicht fehlen dürfen.
Dazu noch ein wenig Romantik und Herzeleid, soll ja keiner sagen, dass Helden kein Herz haben…
Das hört sich erst einmal nicht sooo spannend an, ist es am Anfang auch nicht.
Aber mit der Zeit legt das Buch gut los und die Geschichte macht richitg Spaß.
Meiner Meinung nach, muß Williams den Vergleich mit Tolkien nicht scheuen.
Letzterer hatte aber eine ganz andere Motivation und einen anderen Ansatz als Williams. Dazu dann mehr bei “Herr der Ringe”.
Den Drachenbeinthron hatte ich relativ fix gelesen, sieht man mal von den Wartezeiten auf die Nachfolgebände ab. Das Warten eröffnete mir aber die Gelegenheit andere Autoren kennenzulernen.
Einige werden hier in den Top10 auftauchen…

Nachdem ich dann endlich alle Bände gelesen hatte, wollte ich mehr von Tad Williams lesen.
Auf seiner Webseite fand ich dann “Otherland”.
Endlich beim Thema angekommen, hm?

Otherland ist von der Struktur her auch “nur” wieder eine Fantasy-Geschichte, in der ganz “normale” Leute plötzlich eine Mission zu erfüllen haben und sich furchtlos in Abenteuer stürzen.
In diesem Fall ist der Auslöser das plötzliche Erkranken von Kindern, welche den größten Teil ihrer Zeit “im Netz” verbringen.
Das Netz ist, viel mehr noch als “unser allerliebstes Internet”, fester Bestandteil im alltäglichen Leben der Menschen dieser Epoche, welche irgend wann kurz nach unserer Zeit spielt.
Man fährt noch ganz normal Auto, geht wie gewohnt zur Arbeit und hat ganz normale Sorgen.
Beamen, fliegende Autos oder Raumschiffe mit spitzohrigen Offizieren gibt es, wenn überhaupt, nur im Netz.

In diesem Netz tummeln sich die Kinder/Jugendlichen und lassen sich natürlich auch von eigentlich verbotenen Angeboten locken, bzw. gerade von diesen.
Kurz darauf erkranken diese Kinder jedoch und fallen in ein Koma, aus welchem sie nicht geweckt werden können.
Zusätzlich sind sie noch immer online und können nicht vom Netz getrennt werden, da dieser Vorgang bei Ihnen scheinbar unglaubliche Schmerzen verursacht…

Rennie, welche in Südafrikae an einer Uni als Lehrerin arbeitet, vermutet einen direkten Zusammenhang zwischen der Erkrankung ihres Bruders Stephan mit seinen Streifenzügen durch die “verbotenen” Bereiche des Netzes.
Obwohl sie ihn aus einer brenzligen Situation retten konnte, fält er in’s Koma.
Entgegen aller Vernunft begibt sie sich nach einigen Recherchen mit einem ihrer Studenten in’s Netz.
Für !Xabbu, einem Buschmann aus der Savanne, ist die digitale Welt ein völlig neue Erfahrung und seine gänzlich andere Sichtweise ermöglicht den beiden Zugang zu Informationen, welche Rennie alleine verwehrt geblieben wären.
Ein anderes Paar in dieser Geschichte sind zwei Jugendliche, welche in ihrer Freizeit wilde Abenteuer in einer Fantasywelt erleben.
Orlando, dessen virtuelles Ich ein unbesiegbarer Krieger ist, leidet an einer tödlichen Krankheit und verbringt seine gesamte Zeit im Netz.
Mit seinem Kumpel Fredericks, den er in einem Abenteuer kennengelernt hat, streift er durch das Netz.
In einem Kampf wird Orlando von einer plötzlich auftauchenden Projektion einer goldenen Stadt abgelenkt und er verliert seinen mühsam aufgebauten Charakter.
Er will sich damit nicht abfinden und startet Nachforschungen.
Fredericks und er treffen schließlich Rennie und !Xabbu und weitere Personen, welche auf unterschiedliche Arten zu einem Treffpunkt in’s Netz gelockt wurden.
Mittlerweile müssen alle Versammelten feststellen, dass sie nicht mehr offline gehen können und im Netz gefangen sind.
Sie wurden von einem “alten Hacker” vereint, welcher an der Entwicklung des Netzes mitgearbeitet hat und dieses nun bekämpft.

Dies ist aber erst der anfang der Geschichte…. Die Gruppe wird nach einigen Zwischenfälle getrennt und die Mitglieder erlben ganz unterschiedliche Abenteuer im alten Ägypten, in der Steinzeit, in einer Küche und in einer Welt, in der sie kleiner als Insekten sind.
Diese Welt dient Forschungszwecken und gehört einem mysteriösem Mann, der Mitglied der Gralsbruderschaft ist.
Es dauernd ziemlich lange, bis sich die Mitglieder wieder über den Weg laufen, nur um dann wieder getrennt zu werden.
Während die “Eindringlinge” im Netz für Unruhe sorgen, tobt in der echten Welt ein Krieg zwischen den Mitgliedern der Gralsbruderschaft, deren Meister Felix Jongleur, der mächtigste Mann der realen Welt, ist.
Sein wichtigstes Werkzeug Dread, ein Killer mit ganz eigenen Vorstellungen und Ideen, beginnt ein “Eigenleben” und torperdiert die Machenschaften Jongleurs.
Das hat auch auf die Gruppe unserer Helden im Netz Einfluß.

Das sind nur ein paar der Handlungsstränge…
In dem Buch verwischen die Grenzen zwischen realer und virtueller Welt für die Protagonisten im Netz.
Man weiß nie sicher, ob man es bei neuen Personen mit den virtuellen Charakteren von Menschen oder mit virtuellen Figuren, die nur Code sind und sich menschenähnlich verhalten zu tun hat.

Während die “Helden” im Netz gefangen sind steht die Zeit in der echten Welt nicht still…
Jongleur versucht sich seiner ungebetenen Gäste auch in der realen Welt zu entledigen.
Die Eltern Orlandos nehmen zu Fredericks Eltern Kontakt auf und versuchen eine gemeinsame Lösung für die Probleme ihrer Kinder zu finden.

Es gibt unzählige Figuren in dieser Geschichte und jede hat ihre ganz besondere Beziehung zu “dem Netz”.
Das Netz selber ist auch mehr als nur ein einfaches Datennetzwerk, der “Kern” des Netzes hat so seine Besonderheiten und bereitet neben der unserer Gruppe im Netz auch seinem Erschaffer einiges an Kopfzerbrechen.

Mich begeistert dieses Buch und obwohl ich schon seit einiger Zeit (der erste Band erschien 1998 in deutsch) daran lese und den vierten Band noch nicht beendet habe, ist mir die Geschichte stets gegenwärtig und “läßt mich nicht los”.
Der Schreibstil und die Darstellungen dürften nicht jedem gefallen und die Ideen, “wie” wir in näherer Zukunft vernetzt sein könnten sind vielleicht auch mehr als fiktiv…
Ich lese das Buch jedoch nicht als Arbeitslektüre, sondern betrachte es als moderne Fantasygeschichte, in welcher zur Abwechslung mal keine Zwergen und Elfen vorkommen.
Dafür gibt es aber Streichholzindianer, Blechmänner,fliegende Menschen und noch ein paar andere Genre untypische Figuren…

Und nun habe ich es endlich zu Ende gelesen!!!

Was soll ich sagen….die Geschichte spitzt sich gegen Ende dramatisch zu und Tad Williams schafft es tatsächlich, die weitverzweigten Geschichten zusammenzuführen.
So ganz einfach ist das Ende nicht und es dauert einige Zeit, bis alle Handlungsstränge “abgearbeitet” sind.

Das Ende ist wenig überraschend, die Verwicklungen scheinen fast schon zu komplex zu sein und dennoch war ich enttäuscht, als das Buch zu Ende war…leider schon fertig und es gibt keinen weiteren Band.

Irgend wie schade, denn es hätte ruhig noch weitergehen können.
Irgend wie gut, denn nach mehreren Jahren des Lesens mußte endlich mal ein Ende kommen…

Bleibt mir nur noch das Warten auf ein neues Buch von Tad Williams.
Derweil lese ich verschiedene andere Titel…aktuell “The Godfather”, “Schwert der Wahrheit” und schon seit ein paar Jahren “Ender’s Game”…eigentlich muß ich nur noch ein paar Seiten des ersten Buches lesen.
Irgendwie kamen aber zig andere Bücher dazwischen.

Otherland 1(1998)

Otherland 2(1999)

Otherland 3(2000)

Otherland 4(2002)

Das ist Sparta! (300)

Mittwoch, 1. April 2009

hach ja…meine erste Blu Ray…
Ausgepackt, in die PS3 eingelegt…Film fing an und stoppte nach 2 Minuten.
Nanü?
Film raus, Film rein…nichts passiert.
Blu Ray raus, DVD rein…nada!
DVD raus, Game rein…nüscht!
AAAARGL! Laufwerk im Eimer!
Toll…die erste PS3 hatte auch einen Schaden (Videoausgang kaputt)…aber Dank des echt guten Services habe ich auch die 2. PS3 innerhalb von ca. 1 Woche getauscht bekommen.
Und alles Porto frei.

Das ist nun aber schon eine ganze Weile her und seit dem läuft die PS3 wunderbar und hat schon zig Blu Rays und DVDs klaglos abgespielt. :)

Aber darum geht’s hier ja nicht…

Gestern habe ich dann noch einmal “300″ eingelegt.
Nein, nicht als Laufwerkstest, sondern weil ich Lust auf gute Action und durchgeknallte Helden hatte…

Davon bietet “300″ mehr als genug…
Die Story an sich ist mehr oder weniger locker an die historische Figur der Leonidas angelehnt und basiert zu dem auf dem Comic von Frank Miller.

Detaillierte Infos zu dem Film findet man in WiKi.

300

Der Film ist optisch stark mit CGI-Effekten verfremdet worden, so hat jeder…aber auch jeder Spartaner einen 1a-Waschbrettbauch und ist ja sowas von durchtrainiert…wow.
Ich habe gestern auch mal einen Blick auf meine Hantel geworfen, die in Griffnähe liegt…aber nun ja…das war’s dann auch schon.
Aber ich bin ja auch kein Spartaner. :D
Der persische König/Kaiser/Gott hat auch eine intensive Überarbeitung erfahren, ist er doch deutlich größer als der Rest der Menschen…
In seinem Heer tummeln sich auch ein paar merkwürdige Gestalten…aber passt schon.

Ansonsten ist der Film eher in Sepiatönen gehalten.
Die Bildqualität ist super, man erkennt sehr viele Details bei Großaufnahmen der Gesichter, etc.
Aktustisch geht’s auch in Ordnung…Effekte sind klar auszumachen und die Musik ist hat weniger mit griechischer Folkore als mit Rockmusik zu tun.

Inhaltlich ist die Story soweit bekannt, siehe oben.
Der Film macht einfach Spaß…Gerald Butler als Leonidas erscheint durchweg (größen)wahnsinnig…macht er auch gleich zu Beginn klar…” Das ist Sparta!”
Mimik und Gestik sind schon sehr ausdruckstark, aber es passt irgendwie.
Klar…die Spartiaten sind schon eine echte Heldentruppe mit markigen Sprüchen auf den Lippen und je mehr Feinde ihnen entgegen stehen und je aussichtsloser die Situation, desto besser ist die Laune.
“Außerdem ist das alles kein Grund für schlechtes Benehmen”…Recht hat er, der Leonidas. :)

Ich mag an dem Film den beißenden Humor, die “großen Helden” und die Optik.
Kann man sich immer wieder einmal ansehen!

Speed Racer

Montag, 30. März 2009

Knallbunt!
Kitschig!
Fernab jeder Realität!
Klischeebehaftet ohne Ende!
Ultra schnelle Rennszenen mit irrsinnigen Schnitten!
Was soll das!?

Nun…das ist die Interpretation einer japanischen Anime-Rennserie durch die Wachowski-Brüder, auf deren Konto auch die Matrix-Triologie und V wie Vendetta gehen.

Speed Racer

Ja nuuuun…und wie ist es?
Anschaubar, definitiv!
Klar…es ist bunt, kitschig, etc. – siehe oben.
Aber die Story an sich ist ok und die guten (nicht deutschen!) Darsteller reißen es irgendwie raus.

Wieso “nicht deutschen” Schauspieler?
Der Film wurde in Berlin gedreht und es spielen ein paar deutsche Schauspieler (Benno Führmann, Cosma Shiva Hagen, etc.) mit, aber die finde ich eher “anstrengend”.
Ja, der Film nimmt sich nicht ernst und die Charaktere sind alle grotesk überzeichnet…das soll ja auch so sein.
Wie es richtig gemacht wird zeigen John Goodmann und Susan Sarandon. :)
Ähnlich großartig überzeichnet hat man John Goodmann das letzte Mal als “Fred Feuerstein” gesehen.

Fazit:
Popcorn-Kino in Reinkultur!
Nicht groß nachdenken, sich von den Farben und schnellen Autos nicht kirre machen lassen und die kleinen und großen Irren genießen.

Übrigens gibt es den Film bei amazon.de gerade sehr günstig als DVD…1-5€ (ohne Versand) – damit kann man kaum etwas falsch machen.

Max Payne

Montag, 30. März 2009

Max Payne, bzw. Max Payne 2 ist eines der wenigen Computerspiele, welches ich mit Begeisterung durchgespielt habe.
Coole Story, sehr coole Aufmachung (hat was von einem Film Noir) und nette technische Spielereien, z.B. die für das Spiel entwickelte “Bullet Time”.

Nun wurde das Spiel also verfilmt, genauer gesagt der erste Teil.
Man kann also davon ausgehen, dass es einen 2. Teil gibt…hoffe ich zumindest. :)

Max Payne 2

Die imdb-Kritiken sind so lala, aber mir als altem Max Payne – Fan hat’s gefallen.
Der Film bietet eine coole Optik mit starken Anleihen bei Sin City.
Die “Bullet Time” findet auch Platz im Film, ein wenig erinnert es an Matrix…ebenso wie eine Schießerei in einem Büro.

Akustisch macht’s auch einiges her, die hinteren Boxen haben ordentlich zu tun.

Es ist natürlich kein episches Drama oder ein Erzählfilm, sondern ein “harter” (nun ja…wieso der ab 18 ist – keine Ahnung) Actionfilm im Film Noir Stil mit einem harten Hund als “ich will Rache und lege sie alle um”-Helden, schönen Frauen (als schmückendes Beiwerk, Opfer und Komplizinnen), alten Freunden, Bösewichten und reichlich Kanonenfutter, die dem Helden vor die Flinte laufen.

Das Making-Of ist merkwürdig…entweder sieht man Mark Wahlberg und seine Homies (wir kennen uns alle aus unserem Kiez, äh Block in Boston und Markie Mark hat uns den richtigen Weg gezeigt)…oder den ewig fluchenden “hoch wie breit”, wirren, “mehr Haare als sonst was” Regisseur.
Wirkt ein wenig wie Peter Jackson (zu seinen bärtigsten Zeiten) auf Speed.

John Moore heißt der Gute… ;)

Fazit:
Mir hat’s gefallen und ich werde mir den Film wohl noch einmal (oder öfter) ansehen.
Vielleicht vor/nach Sin City…*grübel*…gute Idee, eigentlich.

Peter Fox – Stadtaffe

Mittwoch, 18. Februar 2009

Als alter Seeed-Fan war ich natürlich auch gespannt auf die neue Scheibe von Peter Fox.

Hatte mir die Scheibe schon einmal angehört und fand sie ok, einen akuten Kaufanreiz (“Haben will!!!”) hat die CD aber nicht ausgelöst.

Wir haben uns dann letzte Woche den Bundesvision Song Contest angeschaut und wenig überraschend hat Peter Fox diesen auch gewonnen.
Wenig überraschend weil er die größte Populariät der angetretenen Künstler geniessen dürfte…konsequenterweise wurden Polarkreis 18 Zweite, die haben ja im Moment (verdientermaßen!) einen Höhenflug.

Dritte wurden überraschend (oder auch nicht…Raabs Zuschauer mögen es hart… ;) ) Rage.

Prima Ergebnis, konnten wir gut mit leben.
Ich habe Polarkreis 18 schon vor einiger Zeit “entdeckt” und mir die CD schon ein paar Mal angehört, aber noch nicht gekauft – mal sehen.
Rage kenne ich schon eine Weile, über die bin ich mal in einem Bericht über Wacken gestolpert.
Von denen habe ich ein paar CDs. ;)

Lange Rede, längerer Sinn…nun liegt also “Stadtaffe” auf meinem Schreibtisch…

Stadtaffe

Gleich 2x durchgehört…lecker das Teil! :D
Erinnert natürlich schon irgendwo an Seeed, ist aber dann doch – da weniger Dance Hall – anders.
Texte sind klasse und die leicht schnodderige Art in welcher er das rüberbringt…großartig.

Ab und an durchaus ein wenig eigenwillig…z.B. “Schüttel Deinen Speck”.
Da kommt mir ja gleich Westernhagens “Dicke” in den Sinn…ist aber dann doch anders in der Aussage.
Man muss eben einsetzen was man hat! :D

Fazit:
Wenn man auf Seeed steht, einen gewissen Bezug zu Berlin hat, deutschen “Sprechgesang” (ich will nicht HipHop/Rap sagen) mit Sinn&Verstand abseits von Masken, Goldkettchen und Bordsteinkanten mag, dann sollte man sich das Album anhören.

Kleine Notiz am Rande:
“Der hört sich CDs im Voraus an, mehrmals über mehrere Tage sogar? Woher hat er die denn, wenn er sie doch erst später kauft?”
Ganz einfach…ich nutze einen Dienst meines Arbeitgebers, dieser kostet mich als Angestellter nichts und das Angebot ist recht umfangreich.
Nur der Player…nun ja, breiten wir den Mantel des Schweigens darüber.